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Das sind die Finalisten
In der Kategorie

Der beliebteste Stadtteilverein
Die Frankfurter Persönlichkeit
Die beste Binding-Gastronomie
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Kobelt Zoo Schwanheim e.V. – ein Herz für Tiere!

Adresse und Kontakt:
Zoo: Schwanheimer Bahnstr. 5, 60529 Frankfurt am Main
Büro: An der Herrenwiese 6
Geschäfsführerin: Elke Diefenhardt

Öffnungszeiten: 1. Mai bis 30. September, nur an den Wochenenden. Schulklassen etc. nach Voranmeldung auch Wochentags.

In Schwanheim – gegenüber des Waldspielparks mit seinen Riesen-Dinos – leben rund 300 wesentlich kleinere Tiere: Ziegen, Ponys, Waschbären, Affen, Leguane, Uhus, Kängurus und viele mehr. Das ist der Kobelt-Zoo, benannt nach dem Schwanheimer Arzt und Naturforscher Professor Dr. Wilhelm Kobelt. Organisiert und getragen wird diese „Kobelt-Anlage“ von einem Verein mit rund 10 aktiven und 80 passiven Mitgliedern. Eine Konkurrenz für den „offiziellen“ Frankfurter Zoo ist die Anlage natürlich nicht und möchte sie auch gar nicht sein. Im Selbstverständnis des Vereins liegt es viel mehr, Mensch und Tier hier vor den Toren der Stadt ein kleines Paradies zu bieten – zur Erholung, und um den Besuchern die wunderbare Welt der Tiere näherzubringen. Weil die Vereinsmitglieder sich alle ehrenamtlich engagieren, die Tiere pflegen und hegen und sich um die Besucher und ihr leibliches Wohl kümmern, erfolgt die Finanzierung ausschließlich über Spenden. Klasse Idee: Jährlich zu Halloween gibt es einen Grusel-Parcours mit seltenen Spezies wie einem Werwolf in speziellen Käfigen. 2.500 Besucher gönnten sich das Vergnügen dieses Jahr – mit den Einnahmen aus dem Spektakel konnte das Tierfutter für den Winter gesichert werden.

Haben auch Sie ein Herz für Tiere? Der Kobelt Zoo freut sich über helfende Hände – und jede noch so kleine Spende!

1. Nieder Carneval Club 1969 e. V. – vergesst Rio und Klaa Paris, in Nied, da tanzt der Bär!

Adresse und Kontakt:
Mainzer Landstraße 783, 65934 Frankfurt
Vorstand: Peter Stoner
E-Mail: peter.stoner@1ncc.de

„19. Februar 1969: Im „Deutschen Haus“ in Nied saßen einige Damen und Herren zusammen und tranken ein oder mehrere Gläser Bier. Da gerade Fastnachtszeit war, wurde auch über das fastnachtliche Treiben in Nied gesprochen, wo sich seit der Auflösung des Nieder Karnevalsvereins praktisch nichts mehr getan hatte. Da schlug der junge Stadtbezirksvorsteher Willi Wolf vor, mit den in der Gaststätte anwesenden Männern und Frauen einen Carnevals-Club zu gründen. Gesagt – getan: Die Anwesenden waren begeistert, gründeten quasi aus dem Stand den 1. Nieder Carneval Club 1969 und erfanden auch gleichzeitig die passende Abkürzung: 1. NCC.“ Soweit die Chronik, verfasst vom ersten 1. Vorsitzenden Theo Wirges. Heute, kurz vor seinem 50. Geburtstag, zählt der 1. NCC mit seinen 27 Senatoren und Senatorinnen zu einer der Stützen des Frankfurter Karnevals – und zu einem der rührigsten Vereine in Nied. Die Zahl 50 ist zwar keine karnevalistische Zahl, aber ein 1/2 Jahrhundert ist dennoch Grund genug zum Feiern.  Während der Kampagne sind die Tanzgruppen und Solistinnen oft unterwegs und auch die Büttenreden werden bestens gebucht – Karnevalsumzug, Turniere, Stadtteilfest, Beunehofsingen, Aktion sauberes Nied, Weihnachtsmarkt, die Liste scheint endlos. Der Karneval ist zwar der Hauptbestandteil und deren Brauchtum, das leben und lieben die Mitglieder auch. Doch auch im Rest vom Jahr ist der 1. NCC ein gern gesehener Gast bei anderen Vereinen, schon von weitem erkennbar an den türkisen Vereinsshirts. Den Verein zeichnet eine multikulturelle Familie aus, die zusammen hält und sich gegenseitig unterstützt. Respekt und das Miteinander werden hier groß geschrieben. Übrigens: Neue Mitglieder sind jederzeit willkommen!

Sportgemeinschaft Riederwald 1919 e.V. – 99 Jahre Fußball und mehr

Adresse und Kontakt:
Volgersbrunnenweg 3, 60386 Frankfurt am Main
E-Mail: vorstand@sgriederwald.de

Auch die SG Riederwald war bereits 2017 unter den Finalisten für diesen Preis. Die Fans bleiben also dran – aus gutem Grund: Das kleine Vereinsheim der Abteilung Sport & Spiel der SG ist marode und muss dringend saniert werden. Wie das gestemmt werden soll, stand bei Redaktionsschluss noch in den Sternen. Klar ist: Spenden müssen her. Da kann ein bisschen Publicity nicht schaden – auch, weil der Verein 2019 sein 100-jähriges Bestehen feiert. Gegründet wurde er zwar erst 1949, aber aus einem Zusammenschluss des Vereins für Bewegungsspiele von 1919 mit der Freien Turnerschaft, Frankfurt/Main, Abteilung Riederwald von 1920. Kuriosum am Rande: Im erst 1910 als Arbeitersiedlung gegründeten Stadtteil gab es bereits den VfL 1913, der das  Gründungstreffen damals durch eine laute Musikkapelle stören ließ. Nach einer wechselvollen Geschichte arbeitet die SG Riederwald heute konstruktiv und im sportlich fairen Wettbewerb mit anderen Frankfurter Sportvereinen zusammen.  Die rund 600 Mitglieder sind jeweils zur Hälfte in den Abteilungen Fußball und Sport & Spiel (Fitness & Gymnastik, Herzsport, Tischtennis, Badminton, Boule, Dart) engagiert und spielen eine wichtige Rolle im Stadtteil. Neben dem Sport hat sich die SG die Förderung der Gemeinschaft und die Integration von Jugendlichen auf die Fahnen geschrieben. Dazu zählen auch Sportanlagen und  Veranstaltungen, wie beispielsweise das Waldfest an Pfingsten und die Beteiligung am Straßenfest und dem Weihnachtsmarkt, die allen offen stehen.

Kleingartenverein Eschersheim e. V. 1898 – Groß im Gärtnern, groß im Feiern

Adresse und Kontakt:
Nußzeil, 60433 Frankfurt
1. Vorsitzender: Roland Jörg
Bürosprechstunden sonntags von 11:30 bis 13:00 Uhr

Frankfurt ist von Autobahnen umgeben? Ja, aber nicht nur. Rund um die Stadt gibt es auch zahllose Klein- und Schrebergärten, die für einen kleinen ökologischen Ausgleich sorgen.  Mehr als einhundert eingetragene Kleingärtnervereine mit rund 16.000 Mitgliedern gibt es in Frankfurt und Umgebung. Einer davon – und einer mit besonders vielen Fans und einer besonders langen Geschichte – ist der Kleingartenverein Eschersheim e.V. von 1898. In drei Kleingartenanlagen mit rund 270 Gartenparzellen im Norden der Stadt verfolgt der Verein die sozialen, städtebaulichen und ökologischen Ziele des Kleingartenwesens, das in Deutschland eine über 200jährige Tradition hat. Auf der Website des beliebten Vereins wird es so formuliert:

„Ein Gespräch über den Gartenzaun, gemeinsam Feste feiern, die gemeinschaftliche Arbeit mit anderen, langjährige Gartennachbarschaft geben die Geborgenheit einer sozialen Gemeinschaft. Arbeitslose und Frührentner erfahren hier, dass sie noch gebraucht werden. Für Berufstätige ist die Arbeit im Kleingarten die natürliche Entspannung, für den Stadtmenschen die Brücke zur Natur.“ Ein Erfolgsgeheimnis der Eschersheimer Kleingärtner liegt sicher darin, dass sie neben dem Spaß am Gärtnern auch gerne gemeinsam feiern (Fasching, Sommerfest und Erntedank, Skatturniere und Flohmärkte) – und füreinander da sind, wenn’s drauf ankommt.

Kunstverein Familie Montez e. V. – Kunst von unten

Adresse und Kontakt:
c/o Mirek Macke
Honsellbrücke am Hafenpark
Honsellstraße 7
60314 Frankfurt am Main

Unermüdliches Engagement, Kreativität und eine gute Vernetzung in der deutschen Kunstszene: Der Kunstverein Familie Montez (Lola Montez), benannt nach der legendären Geliebten König Ludwigs I. von Bayern, wurde erst 2007 von Mirek Macke und Anja Czioska gegründet. Macke, 1959 geboren im polnischen Iława (Eylau), studierte an der Städelschule interdisziplinäre Kunst bei Hermann Nitsch. Czioska, Jahrgang 1965, studierte Experimentalfilm bei Peter Kubelka, Bildhauerei bei Georg Herold, ebenfalls am Städel, zudem in Rotterdam und am San Francisco Art Institute. Ursprünglich in den Räumen Am Städelshof, später an der Breiten Gasse in der Nähe des Zoos und seit April 2014 in den Bögen der Honsellbrücke widmet sich der Verein mit seinen rund 30 aktiven Mitgliedern der Vermittlung zeitgenössischer Kunst und organisiert Ausstellungen, Vorträge, Filmprogramme, Performances, Slam Poetrys, Konzerte, Sommerakademien und Events. Der Kunstverein präsentiert sich heute einer breiten Öffentlichkeit, ohne seinen Charakter großartig verändert zu haben, und gibt nach wie vor auch weniger populären kulturellen Veranstaltungen eine Plattform. Authentizität wird hier also groß geschrieben. Während der Kunstverein Familie Montez in der Breiten Gasse vor allen Dingen unter den Künstlern ein beliebter Szenetreff war, hat er sich heute zu einem neuen  Begegnungsort und öffentlichen Treffpunkt im Ostend entwickelt, der vor allen Dingen an Wochenenden viele Spaziergänger und Ausstellungsbesucher anzieht. 2010 musste die alte Location wegen gravierender Baumängel geschlossen werden, konnte dann durch die Erlöse einer Benefizauktion, an der sich viele renommierte Künstler beteiligten, nur vorübergehend gerettet werden, bis das Innenstadtanwesen an einen Investor verkauft wurde. Seit 2014 residiert der Kunstverein Familie Montez (Lola Montez) nun in zwei denkmalgeschützten Rundbögen der Honsellbrücke im Osthafen – ganz in der Nähe der EZB. Das Spannungsverhältnis zwischen oft subversiver Kunst und dem in Frankfurt regierenden Kapital und Kommerz bleibt also erhalten.

Sonya Kraus – „Glücksrad“, „Goldene Romy“ und mehr

Blonde hessische TV-Ikone? Das kann nur eine meinen: Sonya Kraus! Die deutschlandweit bekannte Moderatorin, Schauspielerin, Bestsellerautorin, Mode-Designerin, Show-Masterin und Tierschützerin aus Überzeugung wurde vor rund 20 Jahren als Glücksfee-Nachfolgerin von Maren Gilzer  in der Sendung „Glücksrad“ berühmt. In der Folge moderierte sie selbst zahlreiche Talk- und Show-Formate im Fernsehen, verfasste unterhaltsame Bestseller-Bücher („Baustelle Mann“, „Baustelle Baby“, „Baustelle Body“) und auch humorig Nachdenkliches wie „Wenn das Leben dir eine Zitrone gibt, frag nach Salz und Tequila – Die Sonya-Strategie für Lebensglück, Erfolg und jede Menge Spaß“. Ihr aktuellstes Werk „Baustelle Blödmann – und heute bringe ich ihn ihm“ ist seit Februar 2018 im Handel erhältlich. Im HR präsentiert Sonya Kraus seit 2017 im Wechsel mit Petra Neftel und Susann Atwell das tägliche Boulevardmagazin „Maintower“. Seit August 2018 moderiert sie außerdem die Sat.1 Primetime-Show „Die Unglaublichsten…“-eine Rankingshow. Auszeichnungen wie die „Goldene Romy“ und eine riesige Bandbreite an TV-Rollen zeigen die Vielseitigkeit einer engagierten Persönlichkeit. Die gebürtige Frankfurter Blondine (Jahrgang 1973) war auch für die Veranstalter des Frankfurter Oktoberfests 2018 die ideale Besetzung für die „Traumrolle“ als Marken-Botschafterin, schließlich ist die sympathische Hessin nicht nur überaus beliebt, gutaussehend und redegewandt, sondern auch eine wirklich waschechte Frankfurterin, die mit ihrem Publikum auch gerne mal „Klartext babbelt.“

Hubert Gloss – nimmt kein Blatt vor den Mund

Büdchen-Fan: Hubert Gloss, 1957 im Frankfurter Nordend geboren, Werbekaufmann und Frankfurter Urgestein, ehrenamtlicher Sänger im Shanty-Chor Eschersheim, ist parteilos, aber parteiisch und ein bekennender „Lokal“-Patriot, der Frankfurt liebt. Für den Kunstverlag Michel & Co fotografierte er mehr als 130 Postkarten-Motive, darunter auch  Satirisches wie „Haus der Jugend". 1987 veröffentlichte er seinen bunten Bildband PUNX. Als Künstler und Autor (seit 1978 bei der FNP) beschäftigt er sich auch mit anderen Themen, aber Sujets wie die Frankfurter Gemütlichkeit und die hessische Lebensart liegen ihm am Herzen. Seit Jahrzehnten setzt er sich für den Erhalt der Wasserhäuschen ein. In Wort und Bild, aber auch als „Wasserhäusje-Lotse“ (Stadtführer) zeigt er auf seinen Touren bei den Stadtevents, wo’s langgeht zu den liebenswerten Seiten unserer Stadt. Passend dazu hat er mit Mitstreitern schon vier Wasserhäuschen-Spiele veröffentlicht, darunter auch das beliebte Wasserhäuschen-Quartettspiel. Ihm geht es um den Erhalt einer Tradition und einer identitätsstiftenden Eigenart – auch für die jungen Menschen. „Zum Wasserhäuschen gehört auf alle Fälle das heimische Bier, das Binding, wie früher das Henninger, und die gemischte Tüte“, sagt Gloss. Ihm geht es um den Erhalt der sozialen Milieus in Frankfurt. Und den jungen Leuten schreibt er ins Stammbuch (nicht auf Facebook): „Prosten statt Posten!“ Will meinen: „Lieber Freunde treffen (warum nicht am Wasserhäuschen?), als mit zeitfressenden Kommunikationsmitteln mit scheinbaren Freunden nur virtuell abzuhängen!“

„Wasserhäuschen sind ein Mikrokosmos der Gesellschaft – hier trifft sich jedermann barrierefrei.“ (Hubert Gloss)

Bernd Breiter – Herr über „den größten Club der Welt“

Er hat es geschafft, den größten Club der Welt nach Frankfurt zu bringen: Bernd Breiter. Der kreative Kopf hatte diese, von vielen als Schnapsidee bezeichnete Vision als CEO beim durchführenden Veranstalter BigCityBeats. Dass das ganze alles andere als eine Schnapsidee war, zeigt der riesige Erfolg: Alleine dieses Jahr kamen an drei Tagen mehr als 160.000 Besucher zum Feiern in die Commerzbank-Arena. Erfolg also auf ganzer Linie – und das bereits im 6. Jahr. BigCityBeats gibt es schon seit 2004, zunächst als reiner Radiosender. Der Name ist das englische Pendant zum deutschen Wort „Großstadtschläge“ und erinnert an das befreiende Gefühl, welches man kurz vor dem Wochenendbeginn verspürt. Doch beim Radiosender blieb es nicht: Es folgten zahlreiche erfolgreiche Veranstaltungen, die heute aus Frankfurt nicht mehr wegzudenken sind, genauso wenig wie Bernd Breiter selbst. Doch auch auf dem internationalen Markt mischt Bernd Breiter ordentlich mit. So gab es letztes Jahr zum ersten Mal den World Club Dome Korea. Im gleichen Jahr ging es sogar mit BigCityBeats World Club Cruise, zusammen mit der deutschen Reederei TUI, zum ersten Mal auf’s Wasser. Beim Feiern kennt Bernd Breiter eben einfach keine Grenzen.

„Wir haben es geschafft, uns eine eigene Identität zu erschaffen und nicht 08/15-Mainstream zu sein.“ (Bernd Breiter)

Alex Meier – Eintracht-Legende und Frankfurter „Fußballgott”

Torschützenkönig 2012 in der zweiten und 2015 in der ersten Bundesliga? UND DFB-Pokalsieger 2018? Das kann nur einer sein: Alexander „Alex” Meier, der kopfballstarke Eintracht-Stürmer, der 2004 nach Frankfurt kam und sagenhafte 14 Jahre lang dem Verein die Treue hielt. Im Sommer verabschiedete er sich – nicht ganz freiwillig – aus dem aktiven Dienst bei den Adlern, wird Frankfurt vielleicht treu bleiben. Alex Meier, gebürtiger (1983) norddeutscher Recke (1,96 cm) kam schon sehr früh zum Fußball und spielte jahrelang in und um Hamburg, auch beim HSV und FC St. Pauli, bevor er 2004 in den wilden Süden und an den Main wechselte und hier sesshaft wurde. Zuerst wurde er allerdings nur „ausgeliehen“, erkämpfte sich aber durch seinen torstarken Einsatz schnell einen Stammplatz und trug viel zu manchem Erfolg der Eintracht bei. Vor der Saison 2015/16 wurde Alex Meier zum Mannschaftskapitän der Adler, nicht zuletzt aufgrund häufiger Verletzungen musste sich der 35-Jährige jetzt aber verabschieden – mit einem Anschlussvertrag in noch offener Funktion. Aber die Gerüchteküche brodelt, noch ist alles offen. Frankfurts „Fußballgott“, wie er von seinen Fans noch immer genannt wird, geht noch lange nicht in Rente.

„Fast ein Synonym für Eintracht Frankfurt“
„Integrationsfigur, Publikumsliebling, Routinier und Torjäger in Personalunion“ (sportbuzzer.de)

Bruder Paulus – Mönch & Moderator, Redner, Coach & Digital Native

Predigen per Podacst, SMS oder E-Mail-Newsletter? Warum nicht – im digitalen Zeitalter ist vieles möglich, auch das. Ein Vorreiter in Sachen Kirche und digitale Medien ist der Frankfurter Kapuzinermönch Paulus Terwitte. Bruder Paulus, wie er sich nennt, ist römisch-katholischer Ordenspriester, der all jene Lügen straft, die behaupten, die Kirche wäre altmodisch. Oder ist er nur die Ausnahme, die die Regel bestätigt? Wenn ja, dann aber was für eine Ausnahme: Der charismatische 59-Jährige hatte 15 Jahre ein eigene Talkshow, schreibt Bücher und hält Vorträge für Unternehmen, ihre Mitarbeiter und ihre Kunden. Dinner Speeches und Workshops bewirbt er auf seiner Website bruderpaulus.de ebenso wie Podcasts inklusive Aussprachehilfen für Priester nichtdeutscher Muttersprache. Ein durchaus rundes Programm, das Bruder Paulus von Frankfurt aus kommuniziert – mit religiösen Inhalten, aber auch mit gesellschaftlicher Aufklärung und persönlicher Lebenshilfe. Als Referent, Coach oder Moderator „wirkt Bruder Paulus mitten in der Gesellschaft – in Familien und Schulen, Unternehmen und Verbänden“ – und mitten in Frankfurt. Als Guardian des Kapuzinerklosters Liebfrauen an der Frankfurter Hauptwache ist er auch Vorstand der Obdachlosenhilfe Franziskustreff-Stiftung, wofür er (unter anderem) 2018 die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt erhielt.

„Das gute Gewissen Frankfurts“ (Oberbürgermeister Peter Feldmann über Bruder Paulus)

Zum alten Schlagbaum – Scharfe Eckkneipe am Bernemer Fünffingerplätzchen

Adresse und Kontakt:
Berger Straße 248, 60385 Frankfurt am Main
Tel.: 069 452168

Öffnungszeiten: tgl. 11:00 bis 01:00 Uhr

Urige Eckkneipe mit Wohlfühlcharakter, hier trifft sich Jung und Alt, man singt und lacht gemeinsam: Im Bornheimer „Schlagbaum“ ist immer was los – dank Wirtin Susanne und ihrem rührigen Team. „Zum alten Schlagbaum“ lautet der offizielle Name, doch damit ist auf der knapp drei Kilometer langen Berger Straße, Frankfurts längstem Tresen mit unzähligen Cafés, Kneipen, Bars und Restaurants, kein Blumentopf zu gewinnen. „Schlagbaum“ also, und das passt auch. Scharfe Kante Berger Ecke Löwengasse: Die Konkurrenz ist hart, doch Susanne und ihr „Schlagbaum“ haben ihre treuen Fans. Ob Fußball, Karaoke oder Live-Musik, im „Schlagbaum“ herrscht immer eine tolle Stimmung. Ja, zum Feiern ist die Eckkneipe eine wunderbare Anlaufstelle, egal ob zu Halloween, Fasching oder zum Oktoberfest: Susanne und ihr super Team bescheren euch immer eine klasse Party. Gepflegte Getränke, gut gezapftes Binding und dazu immer gern ein Mispelchen, rustikale „kleine“ Hausmannskost und meistens gute Laune – was will man mehr? Wirtin Susanne und ihr Team schmeißen den Laden mit Lust und Liebe, sorgen – manchmal auch durchaus resolut – für gute Stimmung.

Heiß begehrt sind auch die wenigen Plätze draußen vor der Tür, wo man gerne sitzt und dem munteren Treiben auf der Berger Straße und dem Bornheimer Fünffingerplätzchen zuschaut.

Stimmen aus dem Netz:
„Alte, coole Eckkneipe auf der Berger“
„Einfach überragend!“
„Immer wieder klasse!“
„Solide Kneipe mit gutem Bier“
„Sehr saubere Toiletten!“

Fan Treff Waldstadion – die Eintracht Kultkneipe an der Commerzbank-Arena

Adresse und Kontakt:
Mörfelder Landstraße 356, 60528 Frankfurt
E-Mail: fantreffwaldstadion@gmx.de

Öffnungszeiten: Nur zu Spielen der Frankfurter Eintracht!

Fan Treff Waldstadion: der Publikumsliebling

Bereits seit 1917 bestellen Frankfurter Eintracht-Fans hier ihr Bier. Der Name verrät es schon: Der Fan Treff Waldstadion steht an der Commerzbank-Arena, direkt zwischen der Straßenbahnendhaltestelle Stadion der Linie 21 und dem Haupteingang. Seit zwei Jahren wird der nur zu Eintracht-Spielen geöffnete Fan Treff von Ronald Wallrabe geleitet, einem Frankfurter Bub aus Heddernheim. Mit insgesamt zehn Zapfanlagen und stets frisch gegrillten Bratwürsten ist er für jeden Fan-Ansturm bestens gerüstet. Dabei sind ihm alle Fußballfans willkommen, auch die Auswärtigen: „Selbst die Bayern bekommen hier ein Frankfurter Würstchen und ein frisch gezapftes Binding Bier in die Hand gedrückt: Das ist ja wichtig beim Fußball, dass man seinen Spaß hat.“

Stimmen aus dem Netz:
„Als Treffpunkt vor und nach dem Spiel unschlagbar“
„Lecker Currywurst!“
„Lecker Bierchen!“
„Wo Fußball noch echt ist“
„Für echte Fans ein Muss!“

Yachtklub – das Bootshaus auf dem Main hält jetzt Winterschlaf

Adresse und Kontakt:
Sachsenhäuser Ufer, 60594 Frankfurt am Main
Tel.: 0176 65568521

Öffnungszeiten: Anfang April bis Ende Oktober

Der Yachtklub an der alten Brücke ist leider nur ein Saison-Klubschiff, aber das dafür richtig. Tagsüber locken die Liegestühle, nachts steigen die Partys – und jede Menge kultiger Konzerte, Lesungen, sogenannte #bootsgespräche, Barabende, Tanzabende. Kaum ein cooles, szeniges Veranstaltungsformat, das man sich denken könnte, das hier keinen Platz findet.

Das Ambiente auf dem Yachtklub-Schiff ist leicht alternativ mit einem bunten Mix an Mobiliar, die Küche bietet leichte Kleinigkeiten wie Salate und angesagt Veganes wie Hummus, alles nur zur Selbstbedienung an einer der zwei Bars. Und hier fließen auch die Getränke – das Ganze, wie gesagt, leider nur im Sommer. Dafür sind die Schwimmkörper auch so stabil verankert, dass, wenn es schwankt, es eher am Alkohol liegt. Aus Sicherheitsgründen wurde das Boot zu Beginn der Saison sogar nach Bingen auf die Werft geschleppt, um sich hier einen neuen TÜV-Stempel abzuholen. Doch auch wer unbedingt ins Wasser fallen möchte, ist hier richtig: der Yachtklub bietet im Sommer Stand-up-Paddling-Kurse an. Wenn das kein Alleinstellungsmerkmal ist!

Stimmen aus dem Netz:
„Leger, kultig, romantisch“
„Tolle Location direkt am Main“
„Einer der schönsten Klubs in Frankfurt“
„Danke für den tollen Sommer!“

Alte Liebe – ganz große Kleinkunst an neuer Adresse

Adresse und Kontakt:
Darmstädter Landstraße 23, 60594 Frankfurt Sachsenhausen
E-Mail: kontakt@alteliebe-frankfurt.de

Öffnungszeiten: tgl. ab 18.00 (18.11. bis 23.12. ab 15.00 Uhr), So. bis 0.00 Uhr, Mo.-Do. bis 1.00 Uhr, Fr. & Sa. bis 4.00 Uhr

Bar, Kaffeehaus, Kneipe und Wohnzimmer: Früher versteckt im Fritschengässchen, heute verkehrsgünstig am Lokalbahnhof – die Alte Liebe ist und bleibt eine der verrücktesten Locations der Stadt. Was hier abgeht, geht auf keine Kuhhaut: Im Oktober lief die Magic Mind Show mit Samuel Lenz, der dafür sorgte, dass gegen die Bühne der Alten Liebe „Hogwarts quasi nur eine Vorschule“ ist. Beim regelmäßigen „Great Rock’n’Roll Bingo (Eintritt frei) verspricht die Alte Liebe: „Wenn Ihr mit Schaum vorm Mund auf dem Tisch tanzt, laut „Bingo“ ruft und Euch unter Freudentränen, Applaus und Konfettiregen einen der vielen hochwertigen Preise (essbare Schlüpfer etc.) abholt, ja, dann habt Ihr: Gewonnen!“

Schlimmer geht’s nicht? Doch, doch: Vier Mal im Jahr gibt’s charmant trashiges Varieté, gelegentlich eine Burlesque Nacht, aber auch allerlei weniger schräge Kultur, Lesungen, Live-Musik, DJ-Programm am Wochenende und jede Menge weitere spannende Events. Wer’s ruhiger mag, ist von Mitte November bis zum 23. Dezember eingeladen zum „Kaffeehaus Santa‘s Old Love“ mit Kaffee und Kuchen ab 15 Uhr – und jeden Sonntagabend zum gemeinsamen gemütlichen Tatortgucken als Wochenausklang. Dazu gibt’s im Winter kuschlige Wolldecken und heißen Tee und ganzjährig natürlich Binding Bier. „Gemütlich halt.“

Stimmen aus dem Netz:
„Abwechslungsreiche und kreative Veranstaltungen in liebevollem Ambiente“
„Super charmant“
„Cooler Laden.“
„Einer meiner Lieblingsplätze in Frankfurt.“
„Wunderschöne Vintage-Wohlfühlatmosphäre und die nettesten Leute!“

Binding Leib & Seele – Szeniges Speiselokal und Hopfothek

Adresse und Kontakt:
Kornmarkt 11, 60311 Frankfurt am Main
Tel.: 069 281529

Öffnungszeiten: tgl. 11.30 bis 1.00 Uhr (Fr. & Sa. bis 2.00 Uhr)

Genial zentral: Das Binding Leib & Seele ist DAS Gasthaus am Parkhaus (Hauptwache). Seitdem der Chronist sich erinnern kann, sich in Frankfurt mit Auswärtigen zu treffen oder Abends vor der Stadtflucht noch einen Absacker zu nehmen – also seit über 25 Jahren – gibt es hier an der Ecke Kornmarkt/Kleiner Hirschgraben eine schon immer etwas szenige Kneipe. Seit ein paar Jahren firmiert das Eck-Restaurant mit den extra-vielen Tischen im Freien als „Binding Leib & Seele“ – und wer das als Versprechen nimmt, wird nicht enttäuscht. Das gemütliche Lokal überzeugt mit der ganzen Vielfalt richtig guter deutscher (und hessischer) Küche – und das zu für einen Szene-Treff absolut volkstümlichen Preisen.

Unser Tipp: Der Mittagstisch (Stammessen) die Woche über – absolut solide Hausmannskost für sparsame 6,90 Euro. Kein Wunder, dass es da schwierig werden kann, einen Platz zu finden, trotz der 220 Plätze innen und weiteren gut 100 draußen. Aber verschieben Sie den Hunger ruhig auf später und genießen Sie zum Essen Ihr Lieblingsbier aus dem Hause Binding!

Stimmen aus dem Netz:
„Gemütliches Restaurant mit gutem deutschem Essen“
„Feine Speisen in der Innenstadt zu normalen Preisen“
„Lecker und gemütlich“
„Draußen mindestens genauso schön“

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Die Gewinner werden nach dem Zufallsprinzip ausgelost und anschließend informiert.

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